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< Zeugen ihrer Zeit >


Franz Juncker
Malerei und Graphik

Hermann Th. Juncker
Malerei, Graphik und Zeichnungen

Die Ausstellung wird bis zum 30. April 2021 verlängert und mit Arbeiten aus den 50er und 60er Jahren und mit einer Kollektion von Neujahrskarten (Künstlerkarten) ab dem Jahr 1955 bis heute von Hermann
Th. Juncker ergänzt.

Öffnungszeiten:
wegen der aktuellen Situation verzichten wir auf offizielle Öffnungszeiten, die Ausstellung kann nach telefonischer Vereinbarung
(Mobil 0171 177 57 38) besucht werden.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist beim Besuch der Ausstellung verpflichtend.



Seit dem 7. Dezember 2020 bietet die galerieampavillon wieder einen Kunstgenuss der besonderen Art. In der Gemeinschaftsausstellung „Zeugen ihrer Zeit“ präsentiert Galerist Hans Karl Reuther Werke von Franz Juncker (1899-1980) und seinem 1929 geborenen Sohn Hermann Théophil.

Aus dem Nachlass von Franz Juncker stammen die figurativen und geheimnisvollen Gemälde, die den Betrachter auf ganz besondere Weise ansprechen. Die bühnenhaft inszenierten Traumwelten gehen unter die Haut. Mit ihrem stillen, stets einsam wirkenden Bildpersonal vermitteln sie Sehnsuchtsgefühle, Gefühle eines Suchens nach Wärme und menschlicher Nähe. Sie wirken wie Marionetten auf der Bühne eines Lebens, das von Liebe und Tod bestimmt wird. Dem geisteswissenschaftlich umfassend gebildeten Theologen und Germanisten ging es stets um die Grundfragen des menschlichen Daseins: die tiefgründige Künstlerseele schaut auf die Tragik des Lebens, die sie in einer beeindruckenden ort- und zeitlosen Bildsprache veranschaulicht.

Von seinem Sohn Hermann Théophil Juncker (geb. 1929) sind in erster Linie Zeichnungen aus 2020 zu sehen, aber auch einige Ölgemälde, die seine Homburger Heimat aus seiner ganz individuellen Perspektive zeigen. Auch wenn die Zeichnungen der Serien Paris und Venedig skizzenhaft verdichtete Ansichten jener Metropolen sind, so finden sich doch auch hier immer wieder assoziationsträchtige, abstrahierte Bildelemente. Denn dem Kunsterzieher, der u. a. bei Erich Heckel in Karlsruhe studierte, geht es nicht nur um Abbilder der realen Welt, sondern um eine Art skizzenhaftes Besinnen. Insbesondere die Blätter der Serie „Freie Zeichnungen“ sind durchsetzt von bedeutungsschwangeren Bildelementen. Mit ihrem großen Detailreichtum fordern sie den Betrachter auf, in ihnen zu forschen und zu lesen, um dann in rätselhafte, sich ständig wandelnde Visionen zu versinken.






Franz Juncker (1899 – 1980)
„O. T.“, Paar vor Stadtkulisse,
Öl auf Leinwand 60 x 70 cm,
unten links mit „Herz“ signiert;






Franz Juncker (1899 – 1980)
„Über den Dächern“, 1963,
Radierung mit PP (40 x 50cm)






Hermann Th. Juncker
„Rue de L’Abbaye“, Paris, 26. VII (19)58
Öl auf Hartfaserplatte 38 x 30 cm,
mit Rahmen 41,5 x 34,2 cm






Hermann Th. Juncker
„Paris“, 60er Jahre
Öl auf Leinwand 55 x 46 cm,
mit Rahmen 68 x 59 cm






Hermann Th. Juncker
„Rote Katze“, 1962
Öl auf Leinwand 41 x 41 cm,
mit Rahmen 43 x 43 cm






Hermann Th. Juncker
„Das große Wrack“, 1967
Öl auf Leinwand 60 x 70 cm,
mit Atelierleiste






Hermann Th. Juncker
„Pensée Magíque“,2021,
Öl auf Leinwand 70 x 60 cm,
unten links signiert „Schiff 21“






Hermann Th. Juncker
„O. T.“, 2021,
Öl auf Leinwand 66 x 54 cm,
unten rechts signiert „Schiff 21“






Hermann Th. Juncker
Jahreskarte 1959/60,
Holzschnitt aquarelliert auf Japanpapier
„Der Zirkus zieht weiter...!“,
signiert und datiert „5960“.






Hermann Th. Juncker
„Hotel Juncker“, 1968
Ätzradierung Ex. 1/40